Montag, 11. Mai 2026

Hvide Sande

 

08.05.2026 – 09.05.2026

Von Axel

Von Ribe fuhren wir über Esbjerg nach Hvide Sande. Esbjerg, in dem Windkraftanlagen aller Größen sowie Bohrtürme gebaut werden, die man schon von weitem in den Himmel aufragen sieht, hatten wir schon vom Deich hinter unserem Campingplatz Kammerslusen sehen können, es lag knapp 30 km entfernt, wir hatten es also schnell erreicht und parkten kostenlos in der Nähe des Hafens.

Industriestandort Esbjerg

 

Wir spazierten in die Fussgängerzone, die die längste Dänemarks sein soll, kauften zwei Jacken bei Intersport, passierten einen großen Platz mit einer Ritterstatue von folgten der Kongensgade bis zu ihrem Ende an einer Shopping Mall. Zwischen dem Platz und der Shopping Mall entdeckte Alex ein unscheinbares Restaurant – „Hos Ingeborg“ – in dem wir zunächst keinen Tisch ergattern konnten, uns wurde aber einer zugesagt für eine viertel Stunde später, was dann auch klappte, nachdem wir noch durch einen nahe gelegenen Park zum Wasserturm spaziert waren.

Dort gab es typisch dänische Gerichte, alle hausgemacht, und es saßen dort auch nur Dänen an den Tischen. „Touristen verirren sich selten hierher“, verriet uns der Chef, und dass es das Lokal seit über 130 Jahren gibt. Wir bestellten Scholle, die sehr lecker war, allerdings ohne Beilage kam, dafür garniert war mit Kaviar, Shrimps und Lachs, Zitrone und einer passenden Creme.

„Mennesket ved Havet“

 

Bevor wir dann später unsere Fahrt nach Hvide Sande antraten, stoppten wir noch einmal bei der Skulptur „Mensch am Meer“ („Mennesket ved Havet“): vier überlebensgroße Männer aus weißem Stein ( 9 m hoch ) sitzen dort friedlich und blicken aufs Meer hinaus; der Künstler Svend Wiig Hansen erschuf sie 1995.

Wir spazierten noch etwas an der Küste entlang und traten dann unsere Fahrt nach Hvide Sande an, das zwischen dem Ringköbing-Fjord und der Nordsee liegt.

Wir bezogen einen Stellplatz auf einem Campingplatz wenige Kilometer südlich des Ortes, der eine Schleuse zwischen Nordsee-Hafen und Fjord hat. Nach einem Kaffee wanderten wir über die Dünen und dann am Strand entlang zur Mole.

Dünen bei Hvide Sande

 

Das Licht war toll: die Sand-Dünen leuchteten gelb unter einer teilweise schwarzen Wolkendenke, draußen das Meer leuchtete blau. Von der Mole spazierten wir dann zum Hafen, sahen uns noch den dortigen Wohnmobil-Stellplatz an – hier waren die „Pool-Positions“ direkt an der Kaimauer alle belegt, aber es gab noch jede Menge freie Plätze und auch andere Stellplätze. Die Bryghus (Brauerei) hatte leider schon geschlossen und das Café an der Marina war überlastet, weswegen wir alsbald der Strasse folgend zum Campingplatz zurück spazierten und ein paar Brodje im Wohnmobil verspeisten. 

Hafendurchfahrt zum Ringköbing-Fjord

 

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