Montag, 28. September 2026

Herbstwanderwochen 2026 – 12. Wanderung durch die Garnitzenklamm

 

Von Axel

18.9.2026

🔼 ~350 m 🔽 ~350 m

 

Die letzte Wanderung mit der Hans-Kammerlander-Wandergruppe führte durch die Garnitzenklamm bei Möderndorf. Die Klamm ist weitgehend naturbelassen, der Steig nur hin und wieder mit Metalltritten, -stiften und -seilen gesichert, ab und zu führt eine Brücke auf die andere Seite, somit ist die Wanderung nicht ganz einfach zu bewerkstelligen.

Glücklicherweise hatte niemand von uns
Stöckelschuhe an
 

In der Garnitzenklamm

Als wir am Eingang der Klamm anlangten war diese geschlossen, möglicherweise wegen Regen am Vortag. Reini mußte erst ein Telefonat führen, bevor wir grünes Licht bekamen die Klamm zu betreten.

Die Klamm ist in vier Sektionen unterteilt und wir erwanderten die ersten beiden Teile bis zur Brücke Nr. 5. Stellenweise war etwas Kraxelei nötig. Nach etwa zwei Stunden hatten wir den Ausstieg erreicht und stiegen gegen 11:00 Uhr noch etwa 70 Höhenmeter auf zu einer Forststrasse, wo es erstmal einen Beruhigungsschnaps gab. Dann ging es aber bald wieder steil nach unten, auf den letzten Metern extrem steil zu einem Ausstieg direkt beim Klammwirt, wo wir dann gegen 13:00 Uhr zum Mittagessen einkehrten.

Nach der Rückfahrt zum Hotel verabschiedeten wir uns von Hans und Reini und hatten mal wieder genug Zeit vor dem Abendessen nochmal Sauna und Naturteich zu genießen.

 

Durch die Garnitzenklamm

 

Herbstwanderwochen 2026 – 11. Wanderung auf die Waisacher Alm

 

Von Axel

17.9.2026

🔼 428 m 🔽 428 m

 

Für Donnerstag war Regen vorhergesagt und wir entschieden uns auf Empfehlung von Christoph für eine bequeme Wanderung direkt vom Hotel aus über einen Forstweg hinauf zur Waisacher Alm ( 1245 m ). Der Regen blieb glücklicherweise aus und Regenjacke und -schirm im Rucksack. Wir kamen an den Ruinen einer alten Pappefabrik mit E-Werk vorbei, ein Salamander kreuzte unterwegs unseren Weg.

Auf dem Weg zur Waisacher Alm

 
Waisacher Alm

Bei starker Bewölkung und etwas Nebel weiter oben erreichten wir nach 2 ½ Stunden Wanderung die Alm, wo wir nett und gut bedient wurden.  Erfreulicherweise hatte man unseren Besuch angekündigt und ein zweites paar Hände war zur Stelle, um die Gruppe flott zu versorgen, nicht nur mit Getränken sondern auch leckeren Speisen, z.B. Wildgulasch mit Nudeln. Rolf packte mal wieder die Liedtexte für das Tiroler Lied aus und es folgte eine Gesangstunde, die glücklicherweise nur wir gehört haben – und die Hüttenwirtin, deren gute Laune sich dadurch aber nicht änderte.

Abstieg im Nebel

 

Der Abstieg später erfolgte über einen anderen Weg, wir landeten an der Strasse zum Kreuzbergpass, fanden aber schnell einen Pfad hinunter nach Weissbriach.

Grillabend im Hotel

 

Herbstwanderwochen 2026 – 10. Wanderung auf den Golz

 

Von Axel

16.9.2026

🔼 680 m 🔽 680 m

 

Unsere dritte Wanderung mit der Hans-Kammerlander-Wandergruppe führte uns zum Weißensee nach Techendorf, wo wir mit dem Sessellift auf eine Höhe von 1324 m fuhren und vorbei an der Naggler Alm zur Kohlröslhütte ( 1534 m ) wanderten.

Blick auf den Weißensee beim
Aufstieg auf den Golz

 
Ankunft an der Kohlröslhütte

Blick ins Gitschtal bis nach Weissbriach


Nach einer kurzen Pause auf der Hütte machte sich das „Gipfelteam“ auf den Weg zum Golz ( 2004 m ). Anfangs durch Wald ansteigend, dann über eine Alm, ging es bald steil aufwärts über einen stark ausgewaschenen Pfad. Eine der Teilnehmerinnen bekam Probleme mit der Kraxelei und Hans stieg mit ihr wieder ab. Wir erreichten einen „Vorgipfel“ um ca. 13:20 Uhr, die Zeit wurde langsam knapp, denn die letzte Talfahrt mit der Sesselbahn ging um 17:00 Uhr. Einige Teilnehmer entschlossen sich zur Umkehr, nur eine kleine Gruppe von 8 Teilnehmern erreichte mit Reini zusammen den Gipfel um 13:40 Uhr. Wir hatten eine tolle Rundumsicht, besonders beeindruckend war auch der Blick hinunter auf den türkisfarbenen Weißensee während des Aufstiegs, den man nicht umsonst die „Kärntner Karibik“ nennt.

Golz

 
Weißensee

Auf dem Gipfel des Golz


Nach weniger als einer viertel Stunde begannen wir mit dem Abstieg, der anfangs manchmal etwas schwierig war über den steilen Pfad, der mit blankem Fels durchsetzt war. Wohlbehalten erreichten wir die Kohlröslhütte um 15:20 Uhr und gönnten uns eine kurze Pause für Kaffee, Kuchen oder Bierchen. Zügig ging es dann weiter zum Sessellift, den wir noch rechtzeitig  erreichten, um uns bequem ins Tal tragen zu lassen.

Bequemer Abstieg nach Techendorf