Von
Axel
2.9.2026 - 4.9.2026
🔼550 m 🔽550 m
Unsere diesjährigen Herbst-Wanderferien
verbrachten wir in Österreich, erste Station war das Hotel Waldruhe in
Kartitsch im Gailtal.
Wir waren tags zuvor 400 km zu unseren Freunden
nach Freising bei München gefahren und von dort am nächsten Tag 300 km über die
Inntal-Autobahn bis Kufstein und von dort über die Felberntauern-Strasse Richtung
Lienz und ins Gailtal.
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| Kartitsch |
Unsere erste Wanderung am Freitag, den 4.9.2025,
startete direkt Hotel aus, das vielleicht zweihundert Meter entfernt vom
Ortszentrum liegt. Wir überquerten die Strasse und stiegen auf der anderen
Seite auf dem Weg Nr. 10 alsbald recht steil hinauf, dann querten wir den Berg
Richtung Dorfberg oberhalb von Obertiliach. Der Weg sollte uns direkt hinauf
führen zum Höhenweg, wir verpassten aber einen Abzweig und wanderten weiter
Richtung Obertiliach.
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| Unterhalb des Dorfbergs |
Der Wald hier wie auch auf der anderen Seite
des Tales sieht mittlerweise sehr trostlos aus. Großflächig sind die Fichten
hier abgestorben wie im Harz und nur noch blanke Baumstümpfe ragen aus dem
Boden heraus. Die Sonne schien den ganzen Tag warm und es bot sich wenig
Schatten. Wir kamen an eine Forst-Baustelle, wo totes Holz mit Hilfe einer
Winde aus dem Wald gezogen wurde und sich die Stämme und Äste mitten auf dem
Weg stapelten, so dass wir das Hindernis überklettern mußten. Später erreichten
wir dann den Weg Nr. 12, der vom Kartitscher Sattel heraufkam und erreichten
nun endlich nach einer Mittagsrast den Gailtaler Höhenweg gleich unterhalb des
Dorfbergs. Eigentlich hatten wir bis nach St. Oswald wandern wollen, waren aber
nun zu weit nach Osten abgekommen, weswegen wir den Abstieg wieder über den Weg
Nr. 10 wählten, den wir zuvor verpasst hatten.
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| Kunst am Wegesrand |
Das Wasser wurde etwas knapp, da unsere Freunde
die Verschlüsse ihrer Rucksack-Wasserbeutel vergessen hatten und nur eine
kleine Flasche Wasser dabei hatten. Wir gerieten wieder in die Forst-Baustelle
und als plötzlich die Winde mit zwei Baumstämmen auf uns zu kam wußten wir, daß
wir ernsthaft in Gefahr waren. Auf Seile und Winde gut achtend stiegen wir dann
weiter ab, machten uns bei den Forstmitarbeitern bemerkbar und erreichten dann
eine Absperrung des Weges, der von oben allerdings nicht gesperrt worden waren.
Kopfschüttelnd über den Leichtsinn der Österreicher setzten wir unseren Weg
fort und erreichten um 16:00 Uhr wieder das Hotel.