Montag, 14. September 2026

Herbstwanderwochen 2026 – 3. Wanderung von der Conny-Alm auf den Golzentipp

 

Von Axel

6.9.2026

🔼300 m 🔽300 m

 

Bei Bilderbuchwetter fuhren wir mit dem Auto nach Obertilliach und mit der Seilbahn hinauf zur Conny-Alm ( 2070 m ). Von dort wanderten wir los Richtung Speichersee, Morgenrast ( 2108 m ) und auf einen kleinen Gupf in der Gontrunalpe, von dem wir nicht nur einen tollen Blick hinab ins österreichische Pustertal hatten, sondern weit nach Norden bis zum Großglockner, nach Osten bis zum Dachstein und nach Süden bis zu den Sextener Dolomiten.

Großglockner

 
Speichersee oberhalb der Conny-Alm

Wir blieben über eine halbe Stunde auf diesem tollen Aussichtspunkt, den wir für uns alleine hatten. Dann stiegen wir wieder runter zum Morgenrast-Sattel und querten rüber zum Golzentipp ( 2317 m ), wo deutlich mehr Menschen unterwegs waren. Auch hier genossen wir nochmal die Aussicht, bis wir dann abstiegen und nach einer Stunde die Conny-Alm erreichten. Bis zum Ende des Seilbahn-Betriebs um 16:00 Uhr war noch ein Stündchen Zeit, so dass wir inmitten des tollen Bergpanoramas noch einen Drink zu uns nahmen.

Golzentipp

 
Conny-Alm

Herbstwanderwochen 2026 – 2. Wanderung auf dem Grenzland-Weg nach Obertilliach

 

Von Axel

5.9.2026

 

Auf dem Grenzland-Weg, der direkt an unserem Hotel vorbei führte, wanderten wir 13 km von Kartitsch nach Obertilliach. Auch auf dieser Seite des Tals kamen wir durch ausgedehnte Gebiete abgestorbenen Waldes.

Obertilliach

 

Kurz vor der Tränkenbrücke ( 1484 m ) machten wir Mittagsrast und erreichten Obertilliach um 15:00 Uhr, so dass wir noch etwa eineinhalb Stunden Zeit hatten bis zum nächsten Bus, der uns zurück nach Kartitsch bringen würde. Eine Einkehr ins Hotel Weiler war also angesagt, wo wir auf der Terrasse Getränke, Kuchen und Suppe bestellten.

Herbstwanderwochen 2026 – 1. Wanderung auf den Gailtaler Höhenweg

 

Von Axel

2.9.2026 - 4.9.2026

🔼550 m 🔽550 m

Unsere diesjährigen Herbst-Wanderferien verbrachten wir in Österreich, erste Station war das Hotel Waldruhe in Kartitsch im Gailtal.

Wir waren tags zuvor 400 km zu unseren Freunden nach Freising bei München gefahren und von dort am nächsten Tag 300 km über die Inntal-Autobahn bis Kufstein und von dort über die Felberntauern-Strasse Richtung Lienz und ins Gailtal. 

Kartitsch

 

Unsere erste Wanderung am Freitag, den 4.9.2025, startete direkt Hotel aus, das vielleicht zweihundert Meter entfernt vom Ortszentrum liegt. Wir überquerten die Strasse und stiegen auf der anderen Seite auf dem Weg Nr. 10 alsbald recht steil hinauf, dann querten wir den Berg Richtung Dorfberg oberhalb von Obertiliach. Der Weg sollte uns direkt hinauf führen zum Höhenweg, wir verpassten aber einen Abzweig und wanderten weiter Richtung Obertiliach.

Unterhalb des Dorfbergs

 

Der Wald hier wie auch auf der anderen Seite des Tales sieht mittlerweise sehr trostlos aus. Großflächig sind die Fichten hier abgestorben wie im Harz und nur noch blanke Baumstümpfe ragen aus dem Boden heraus. Die Sonne schien den ganzen Tag warm und es bot sich wenig Schatten. Wir kamen an eine Forst-Baustelle, wo totes Holz mit Hilfe einer Winde aus dem Wald gezogen wurde und sich die Stämme und Äste mitten auf dem Weg stapelten, so dass wir das Hindernis überklettern mußten. Später erreichten wir dann den Weg Nr. 12, der vom Kartitscher Sattel heraufkam und erreichten nun endlich nach einer Mittagsrast den Gailtaler Höhenweg gleich unterhalb des Dorfbergs. Eigentlich hatten wir bis nach St. Oswald wandern wollen, waren aber nun zu weit nach Osten abgekommen, weswegen wir den Abstieg wieder über den Weg Nr. 10 wählten, den wir zuvor verpasst hatten.

Kunst am Wegesrand


Das Wasser wurde etwas knapp, da unsere Freunde die Verschlüsse ihrer Rucksack-Wasserbeutel vergessen hatten und nur eine kleine Flasche Wasser dabei hatten. Wir gerieten wieder in die Forst-Baustelle und als plötzlich die Winde mit zwei Baumstämmen auf uns zu kam wußten wir, daß wir ernsthaft in Gefahr waren. Auf Seile und Winde gut achtend stiegen wir dann weiter ab, machten uns bei den Forstmitarbeitern bemerkbar und erreichten dann eine Absperrung des Weges, der von oben allerdings nicht gesperrt worden waren. Kopfschüttelnd über den Leichtsinn der Österreicher setzten wir unseren Weg fort und erreichten um 16:00 Uhr wieder das Hotel.