von Alex
Tasmanien
war vor vielen tausend Jahren noch Teil des australischen Kontinents
und
mit diesem über eine Landbrücke verbunden.
Heute ist es eine
Insel und sozusagen
der letzte Zipfel vor der Antarktis.
Hobart ist eine kleine beschauliche
Hafenstadt im Südosten der Insel und verfügt über eine nette
Hafengegend und zahlreiche Restaurants und Pubs.
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Hafen in Hobart
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Wir schlenderten noch ein wenig durch
das Städtchen, Axel machte zahlreiche Bilder und ich erwarb noch
einige kleine Mitbringsel für zu Hause.
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| Wasserfall im Mt. Field Nationalpark |
Dann entschieden wir uns in einem
Bistro am Hafen Fish & Seafood Chowder zu essen, die auch sehr
lecker war, allein das Bistro war sehr voll, laut und ungemütlich,
sodass es uns ziemlich schnell zurück ins Hotel zog, denn am
nächsten Morgen sollte es um 7 Uhr los gehen.
Um
die genaue Uhrzeit für unsere Abholung zu erkunden, versuchten wir
noch
mit der Under Down Under Travel Agency Kontakt aufzunehmen, was uns
allerdings nicht gelang.
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Wandern im Mt. Field Nationalpark |
Über
DER Tour erfuhren wir dann, leider zu spät, dass die Abholung um
7:30 Uhr erfolgen sollte. Tatsächlich kam die Dame von Under Down
Under dann um kurz nach 8 Uhr mit einem Bus vorgefahren, der
mit 18 Personen fast schon voll besetzt war.
Da hatten wir bereits eine Stunde ohne Frühstück gewartet. Wir
waren also nicht besonders begeistert. Nach einer kurzen Fahr stoppte
sie dann in einem Ort außerhalb von Hobart, sodass wir in einer
halben Stunde frühstücken und Proviant für den Tag besorgen
sollten. Da nun 24 Personen gleichzeitig in das einzige Cafe
stürmten, um zu frühstücken und Stullen zu kaufen, kann sich der
geneigte Leser vorstellen, dass das einer mittleren Invasion
gleichkam. Unsere Laune sank weiter. Dann ging es zum Teil in einem
Affentempo nach Westen, denn der Zeitplan war eng und die Strecken
weit. Der Bus war knalle voll und den Tagesrucksack musste man
entweder auf dem Schoß balancieren oder zwischen die Beine auf den
Boden stellen; beides ist ziemlich unbequem.
Im
Mt. Field Nationalpark machten wir den ersten Stop und spazierten zu
den dort vorhandenen Wasserfällen. Das Wetter war eisigkalt, der
Wind enorm stark und der Himmel wolkenverhangen; es regnete immer
wieder.
Am
Nationalparkcenter von Lake St. Clair versuchten wir dann gegen
Mittag im warmen Innenbereich des Infocenters unser kaltes Lunch zu
verspeisen, wurden aber von einem Ranger vor die Tür gesetzt, da
Speisen im Innenraum verboten waren. Axel war genervt und verzichtete
auf sein Sandwich und
lief erst mal zum See, der tiefste Süßwassersee Tasmaniens. Dann
kam glücklicherweise die Sonne durch und wir konnten auf der
Terrasse des Infocenters doch noch unser Lunch verzehren.
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| Lake St. Clair |
Am Nachmittag spazierten wir noch zu
den Nelson Falls und machten einen kurzen Stop an einer alten
Kupfermine, bevor wir in dem Küstenort Strahan an der Westküste
unsere Cabins im Strahan Motel bezogen. Diese sind sehr urig, haben
eine Heizung und Heizdecken in den Betten,was wir bei dem aktuellen
Wetter, kaum über 10 Grad und eine steife Brise, auch gut gebrauchen
konnten.
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Nelson Falls
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Insgesamt
fanden wir den Tag zu stressig und zu vollgestopft und die Fahrt zu
weit. Aber
wir haben es gebucht und nun ziehen wir das durch.
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Reisegruppe
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Bus von Under Down Under Tours
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Auch
am
Montag ging es um 7 Uhr mit dem Bus los, zunächst zum Ocean Beach, dann bis zu einem Cafe in Strahan,
wo wir wieder frühstückten und Proviant kauften. Diesmal hatten wir
sogar 40 Minuten Zeit, da ein Teil der Gruppe erst noch zu einem
Ausflugsschiff gebracht werden musste.
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Morgens am Ocean Beach bei Straham
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Montezuma Falls
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Die
heutige Fahrt von ca 140 km führte uns zu dem
Montezuma Wasserfall nördlich von Strahan. An einen Parkplatz mit
einem Plumpsklo angekommen entließ uns unser
Guide in die Wilderness. Zu dem Wasserfall war es ein Fußmarsch von
etwa 90 Minuten, durch den Regenwald. Hier fallen im Jahr ca. 3 Meter
Wasser auf einen Quadratmeter. Entsprechend grün ist es auch hier.
Es
dominieren die Baumfarne und Eukalypthusbäume.
Der
Wasserfall präsentierte sich in herrlichem Sonnenschein, bei
angenehmen Temperaturen und von einer Hängebrücke aus, die immer
nur von 4 Personen gleichzeitig betreten werden durfte, hatte man den
besten Blick.
Auf
dem Rückweg machten wir
noch einen kurzen Stop an den
Henty Dunes, eine Art Wanderdüne, die von einigen Teilnehmern
sogleich begeistert bestiegen wurde.
Dieser
Tag war auch aufgrund der recht kurzen Fahrstrecke und
des guten Wetters sehr
angenehm und den Nachmittag konnten wir uns dann ein wenig in unserer
gemütlichen Hütte ausruhen.