15.4.2026-16.4.2026
Von Axel
In Aurich machten wir Zwischenstation für Sauna- und Brauereibesuch. Direkt am Wohlfühl- und Familienbad „De Baalje“ gibt es einen Wohnmobil-Stellplatz, wo wir für 15 € stehen konnten. Gleich morgens ging es also in die Sauna. Es gab „Creme“-Aufgüsse, bei denen man sich vor dem Schwitzen eincremt, und einen Aufguß „Sturmflut“, bei dem es immer heißer wurde.
Am Abend ging es dann zur 300 m entfernten Brauerei „Stadtperle“, deren Braumeister leider in Rente gegangen ist, so daß es leider keine lokalen Biere mehr zu probieren gab, wo wir aber recht gut zu Abend aßen.
Unser Wohnmobil am Hafen von Bensersiel
Am nächsten Tag fuhren wir zunächst mal nach Esens zu einem Campershop und -Werkstatt, denn unser Frostwächter machte Probleme und ließ ständig Wasser ab, wenn die Wasserpumpe eingeschaltet wurde. Der Experte vor Ort hatte aber leider kein Ersatzteil zur Hand, Nachschub war erst wieder für nächste Woche zu erwarten. Er drückte mir ein kleines Stück Schlauch in die Hand und empfahl den Frostwächter erstmal einfach zu überbrücken.
Danach wollten wir uns Esens noch anschaunen, fanden aber nirgends einen Tages-Parkplatz für Wohnmobile. Daher ging es gleich weiter nach Bensersiel, wo wir am Hafen stehen konnten. Auf dem dortigen Markt verspeisten wir erstmal Krabben- und Fischbrötchen und spazierten dann etwas umher, bevor wir die wenigen Kilometer nach Neuharlingersiel weiterfuhren und dort um 14:30 Uhr unseren Premiumplatz direkt am Deich bezogen, wo wir die kommenden vier Tage unser Lager aufschlagen würden. Der Campingplatz ist riesig, größer als ganz Neuharlingersiel, und ganz neu eingerichtet. Mit einer „Premium-Card“ hatten wir Zugang zum Kapitänshus, das innen wir ein Schiff gestaltet ist, mit komfortablen Toiletten, Duschen, Waschkabinen, und mit Musik; ich fühlte mich an den Stellplatz beim Europapark in Rust erinnert, wo wir denselben Luxus genießen konnten.
Am Nachmittag spazierten wir zum Hafen von Neuharlingersiel und endeten im Dattein zu Aperol und Bier, bevor wir uns im Wohnmobil die Reste eines Masaman warm machten und dazu Reis kochten.

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