Dienstag, 29. September 2026

Herbstwanderwochen 2026 – 14. Wanderung zur Gajacher Alm und zur Alm Hinterm Brunn

 

Von Axel

20.9.2026-23.9.2026

🔼 ~700 m 🔽 ~700 m

 

Unsere letzte Wanderung führte uns von Techendorf die ersten zwei Stunden lang steil bergauf Richtung Gajacher Alm ( 1423 m ). Unter uns schimmerte der türkisfarbene Weißensee und Trachtenmusik drang aus dem Tal zu uns herauf. Um 11:30 hatten wir ein Plateau erreicht und blickten hinüber zu den Bergen im Oberen Drautal. Von hier ging es über einen rutschigen Pfad durch einen Wiesenhang wieder ein gutes Stück bergab zur Alm, die heute den letzten Tag geöffnet hatte und die wir um 12:00 Uhr erreichten.

Techendorf am Weißensee

 
Gajacher Alm und Oberes Drautal

Glückliche Kühe auf der Gajacher Alm

Wir bestellten Holunderschorle für uns drei ( Rüdiger war im Hotel geblieben wegen Erkältung ) und bekamen ein Getränke-Potpourri mit Himbeer- und anderen Säften geliefert, denn heute war großes Reste-Trinken angesagt. Die Wirtin spendierte uns auch noch leckeren Honig- und Himbeerschnaps, weil sie uns anfänglich übersehen hatte.

Umringt waren wir von glücklichen Kühen, scharz und braun gemustert, und Zwerghühnern. Wir hatten einen schönen Blick ins Obere Drautal. 

Alm Hinterm Brunn

 
Buchweizen-Kaiserschmarrn

Irgendwelche Beschwerden ?


Entenversammlung

Um 13:00 Uhr wanderten weiter, nun einer bequemen Forststrasse folgend, zunächst leicht nochmal etwas ansteigend, dann hinunter zur Alm Hinterm Brunn ( 1275 m ). Dort kehrten wir abermals ein und Christel bekam einen leckeren Buchweizen-Kaiserschmarren, den sie mit uns teilte. Hier waren wir von normal großen Hühnern und Enten umringt, hinter dem Schuppen gab es einen Bonsai-Garten zu sehen.

Weiter ging es um 15:00 Uhr, der Forststrasse parallel zum Berg hinunter folgend nach Techendorf, wo wir das Auto hinter der Brücke auf der anderen Seite des Sees geparkt hatten.

Am nächsten Tag traten wir die Heimreise an über Lienz und die Felberntauern-Strasse. Am folgenden Tag feierten wir meinen Geburtstag mit unseren Freunden in Zolling und statteten der sehenswerten Stadt Landshut einen Besuch ab, die eine schöne Altstadt mit vielen bunten Häusern zu bieten hat sowie die Burg Trausnitz, durch die wir eine interessante Führung unternahmen und vieles lernten:

·       Das Mittelalter war nicht so finster wie wir alle denken und ein Zeitalter extremen Fortschritts. Menschliche Hinterlassenschaften wurden nicht einfach auf die Strasse oder in den Burggraben gekippt sondern gesammelt und genutzt.

·       Die Farben der Häuser in Landshut hatten früher eine Bedeutung: Apotheken waren zum Beispiel immer grün gestrichen.

·       Männlein und Weiblein auf der Burg lebten in getrennten Räumen oder gar auf getrennten Etagen und sahen sich in der Regel eher selten und gingen auch ihren eigenen Geschäften und Unternehmungen nach.

·       U.v.m. … ( das meiste davon schon wieder vergessen )

Burg Trausnitz

 
Altstadt von Landshut
Wieviel Apotheken sieht man hier ?

Am 23.9. fuhren wir mit Christel zusammen nach Frankfurt und lieferten sie dort bei der Familie eines ihrer Söhne ab, dann fuhren Alex und ich weiter nach Hause.

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