von Axel
Um 09:00 Uhr ging es wieder los mit dem Bus und hinauf in den 2000 m hoch gelegenen Teide-Nationalpark.
Der Teide mit viel Schnee Der Nordpassat
Alex und ich hatten heute die gemütlichere Wander-Variante gewählt und nachdem die erste Gruppe losgestürmt war wanderten wir mit Lolo langsam hinterher, startend am Besucher-Zentrum, erst in Richtung der Observatorien, dann rechter Hand auf den Rand der Caldera de las Cañadas zu, die einen Durchmesser von 17 km hat, dann in diese hinein und wieder Richtung Strasse. Der schneebedeckte Teide lag vor uns unter strahlend blauem Himmel, während unter uns im Norden das Wolkenmeer des Nordpassats zu sehen war, aus dem an einer Stelle der Roque de los Muchachos herausragte, der höchste Berg La Palmas.
| Axel for dem Teide |
| Kraut auf Schnee |
Unterwegs trafen wir auf ein paar Muflons. An der Strasse machten wir Mittagsrast, es gab lange Sandwiches mit Calamaris oder Serano und Ziegenkäse, die Lolo zuvor besorgt hatte. Dann kehrten wir noch in ein Café ein und wanderten dann 3 km weiter zurück zum Besucherzentrum. Insgesamt betrug die Strecke ca. 11 km und es ging über ca. 300 Höhenmeter; wesentlich gemütlicher als gestern, so dass Lolo immer wieder stehen bleiben konnte, um uns irgendwas interessantes zu erzählen.
Im Besucherzentrum sahen wir uns dann noch einen Film an über die Enstehung der kanarischen Inseln und der Caldera auf Teneriffa, während wir auf die andere Gruppe warteten. Auf der Rückfahrt gab es dann eine längliche aber extrem interessante Vorlesung von Lolo über Alexander von Humbolt, der auch Teneriffa besuchte und den Teide bestieg, auf seinem Weg nach Südamerika. Der Vortrag füllte die gesamte Stunde für die Rückfahrt aus und um 17:00 Uhr erreichten wir wieder unser Hotel.
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