25.05.2026 – 27.06.2026
Von Axel
Aarhus ist mit 300.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Dänemarks und die größte auf dem dänischen Festland. Von hier aus wollten wir mit der Fähre übersetzen nach Sjælland, Dänemarks größter und bevölkerungsreichster Insel, auf der sich auch die Stadt Kopenhagen befindet. Die Stadt ist ausserdem eine der ältesten in Dänemark und Nordeuropa. Jüngste Ausgrabungen fanden Belege für eine Besiedlung im achten Jahrhundert n. Chr., als Wikinger die Stadt an der Mündung des Flusses Aarhus gründeten.
Am Pfingstmontag fuhren wir die kurze Strecke, etwa 40 km, von Mols Bjerge bis hierher und bezogen einen Campingplatz etwa 7 km südlich von Aarhus mit herrlichem Blick über die Bucht und einem Kiesstrand wenige Meter entfernt. Fast im Stundentakt war hier eine Fähre zu erspähen, oder ein größeres Frachtschiff.
Das warme Wetter motivierte mich mal kurz in die Ostsee zu springen, die Wassertemperatur soll etwa 13 Grad betragen. Ein paar Minuten konnte ich es aushalten, bis Alex endlich die Kamera gezückt und ein paar Beweisphotos geschossen hatte.
Am Dienstag sind wir dann von unserem Campingplatz über einen sehr schönen Radweg nach Aarhus geradelt und haben uns die Stadt angesehen. Auffällig: viele Fahrräder ( wir fühlten uns kurzzeitig an Amsterdam erinnert ) und viele junge Menschen, die hier wohl ihr Studium an der Universität absolvieren.
Häuschen im Mühlenviertel von Aarhus
Wir schlenderten erst am Hafen entlang, dann in die Altstadt, zum Dom und in die Fussgängerzone. Im „Gardencafé“ im Quartier Latin aßen wir Burger bzw. gebratene Scholle, dazu gönnten wir uns mal wieder eins der hier sündhaft teuren Biere. Am Nachbartisch saßen zwei Studenten, die die ganze Zeit, während wir da waren, wortlos mit ihren Computern beschäftigt waren, während vor ihnen zwei leere Gläser auf dem Tisch standen. So wird heute wohl studiert.
Street-Art und Fachwerk in Aarhus
Danach spazierten wir weiter zum Kunstmuseum mit seinem regenbogenfarbenen Rundgang auf dem Dach und ins Mühlenviertel mit bezaubernden kleinen bunten Häuschen, bevor wir im Café Cross am Fluss Aarhus die After-Work-Hour nutzten und uns einen Aperol gönnten für nur 60 DKK, ein absoluter Schnapper hier in Dänemark.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen