20.05.2026 – 22.05.2026
Von Axel
Auf den schönen sonnigen Dienstag folgte ein eher regnerischer Mittwoch, den wir damit anfingen morgens vor dem Frühstück nochmal ins Hallenbad unseres Campingplatzes zu gehen. Wir verließen Frederikshavn, machten nochmals Besorgungen im nahe gelegenen Supermarkt und fuhren dann weiter an der Ostküste Dänemarks entlang nach Süden.
Das Wetter wurde zusehends schlechter und es regnete, als wir Hals am Limmfjord erreichten, wo uns eine Fähre in drei Minuten zum Südufer übersetzen würde. Zuvor spazierten wir kurz durch den Ort, eine kalte Dusche trieb uns aber gleich zurück ins Wohnmobil und wir mußten nur wenige Minuten warten, bis wir auf die Fähre kamen. An einem Automaten vor einer Schranke zahlten wir 120 DKK für die Überfahrt und waren die ersten in der stets kurzen Warteschlange für die nächste Fähre.
Unser Stellplatz auf dem
Kattegat Strand Campingplatz
Die Strecke zu unserem anvisierten ACSI-Campingplatz Kattegat Strand Camping bei Øster Hurup war nun nicht mehr weit und wir konnten uns von hunderten freien Plätzen einen aussuchen; wir wählten einen ganz weit hinten nahe bei den Dünen, hinter denen sich die Ostsee verbarg. Mit ACSI-Karte zahlten wir 27 Euro für diesen 5-Sterne-Campingplatz.
Das Wetter war immer garstiger geworden und so blieben wir überwiegend im WoMo und kochten uns abends Spanisch Fricco im Omnia.
Am nächsten Tag sah die Welt ganz anders aus, es war deutlich wärmer geworden und wie so oft kaum windig am Vormittag. Wir beschlossen einen Tag länger hier zu bleiben und am Strand entlang ins 2 km entfernte Øster Hurup zu spazieren. Bei der Rezeption klappte die Verlängerung zwar problemlos, das Bezahlen mußten wir allerdings verschieben, denn in ganz Dänemark war offensichtlich das Karten-Bezahlsystem ausgefallen.
Farbenspiel an der Ostsee-Küste
Die Stimmung, das Wetter, das Licht waren unbeschreiblich schön, als wir am späten Vormittag am Ostsee-Strand entlang nach Øster Hurup liefen. Der Sand fast weiß, gesäumt von rötlichem Seetang, dahinter die Ostsee, die im Lichtspiel zwischen den Wolken in allen möglichen Grün-, Braun- und Blautönen schimmerte bis hin zum karibischen Türkis.
Im Ort durchstreiften wir zuerst den kleinen Hafen, in dem Segeljachten und Fischerboote lagen. Wir kamen auch an WoMo-Stellplätzen vorbei, wie man sie in Dänemark oft an Marinas findet, mit allem Komfort wie Strom und Toiletten; hier konnte man für 24 Euro direkt am Wasser stehen, was nur drei Wohnmobile zu dieser Zeit in Anspruch nahmen.
Wir spazierten weiter zur Hauptstrasse im Ort, wo wir einige Restaurants fanden, die alle geschlossen hatten, und kehrten wieder zurück zum Hafen, wo ein Fischladen und -imbiss geöffnet hatten, der uns mit leckeren Fischtellern und Bier versorgte. Die mußten wir allerdings auch bar bezahlen, das Wechselgeld gab’s in Dänischen Kronen.
Zurück am Wohnmobil verbrachten wir den restlichen Tag gemütlich mit Kaffee trinken, Lesen, Schreiben, Ausruhen ( ja, tatsächlich ist das permanente unterwegs sein mit WoMo auch etwas anstrengend und man kann einen Ruhetag hin und wieder ganz gut gebrauchen !).
Bevor es am nächsten Tag weiter ging machten wir noch eine kleine Wanderung über die Mulbjerge bei Dokkedal, die uns eine hübsche Aussicht über den Kattegat boten.
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